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Veränderung ist nötig! Diesen Satz kann so wohl fast jeder unterschreiben, dem die Gesellschaft und die Menschen am Herzen liegen. Oft wird er propagiert und meistens geht es lediglich um ökonomische Belange. Veränderung wird oft heraufbeschworen und gefordert – von „oben“ wie von „unten“. Wir prangern an – alles und jeden, ereifern uns über des Nächsten Missgeschick und kennen kaum noch andere Dinge, über die wir uns als Menschen unterhalten können. Es kann und muss nicht so weiter gehen!!
Der „Ist-“ Zustand zeigt uns einen Weg in Zwietracht und Streit. Vereinsamung, Angst und Unsicherheit greifen um sich, als wären sie eine ansteckende Krankheit und Zufriedenheit sucht man meist vergeblich. Gemeinschaft, Vertrauen und Sicherheit sind zu Gefühlen geworden, welche fast schon nur noch in „utopischen“ Phantasien Platz haben, jedoch nicht in einer Welt, wie der Unsrigen. Wir verehren fiktive Filmfiguren, künstlich bekannt gemachte Popstars oder andere Phantasiefiguren, die in unserer realen Welt kaum überlebensfähig wären und versuchen auf Gedeih und Verderb diesen nachzueifern. Fahren wir fort mit diesem Weg, so werden wir bald Kameras installieren, die nicht nur auf die Strasse gerichtet sind sondern auf unsere eigenen Verwandten und Nachbarn. Einsamkeit wird zum Grundgefühl unseres Lebens werden – und dies auf lange Sicht. Wer einsam ist, wird verkümmern, geistig so wie emotional sind dann keinerlei Nährstoffe mehr vorhanden. |
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